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In stolzer Trauer - Der Goldene Tisch 1956

In stolzer Trauer

(später Der Goldene Tisch)

 

Es beginnt gleichsam irgendwann und irgendwo. Ein General ist von Partisanen entführt worden. Was liegt näher, als dass man versucht, ihn wieder zu befreien? Und doch erweist sich gerade der Entschluss des eitlen, aber unfähigen Majors Giesinger, ein Reservebataillon auf Partisanensuche ins Waldgebirge des Goldenen Tisch zu senden als unheilvoll. - Es folgt mit grausamer Unerbittlichkeit eins dem anderen: die fehlerhafte Leitung der Division durch Giesinger in der Nacht, bevor Stiller, der neue General, eintrifft, die grausame und doch wirkungslose Aktivität Stillers bei der Leitung der Operation am Durkov-Paß während des Überrolltwerdens durch die Russen, die Schreckensstunden dreier Unteroffiziere in der von Partisanen belagerten Kate in Oviz, das Selbstopfer des Hauptmanns Schmitt, der, den Foltertod auf dem Goldenen Tisch vor Augen, dem Feldwebel Kolodzi Feuerschutz zur Deser-tation in eine ungewisse, gefahren-umdrohte Freiheit gibt. Mögen alle Vorgänge auch scheinbar zufällig sein, so haben sie doch jene Bedeutung, die man eigenem Erleben beimisst, und damit stehen sie stellvertretend und können ihren Eindruck auf den Leser nicht verfehlen. Am Ende dieses erschütternden Buches erhebt sich für jeden die unausweichliche Frage: Dürfen solche Dinge geschehen?

 

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